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Neujahrsempfang vom 14.01.2017

Am vergangenen Samstag fand der diesjährige Neujahrsempfang der Stadt Ostseebad Kühlungsborn in der Kunsthalle statt. Hier können Sie die Neujahrsansprachen des Bürgervorstehers Herrn Uwe Ziesig und des Bürgermeisters Herrn Rainer Karl nachlesen. In der Galerie finden Sie auch einige Bilder der Veranstaltung.

Neujahrsansprache des Bürgervorstehers - Herrn Uwe Ziesig
"Meine sehr verehrten Kühlungsbornerinnen und Kühlungsborner, sehr geehrter Herr Bürgermeister, sehr geehrte Gäste, meine sehr verehrten Damen und Herren,
 
ich möchte Sie zum traditionellen Neujahrsempfang der Stadt Ostseebad Kühlungsborn recht herzlich begrüßen und bedanke mich, dass Sie unserer Einladung gefolgt sind.
 
Recht herzlich begrüße ich:
Frau Basler, die Büroleiterin der CDU- Bundestagsabgeordneten Frau Strenz
Unseren stellvertretenden Landrat Herrn Dr. Kraatz
Von unserer Partnerstadt Grömitz den Bürgervorsteher Herrn Bäker, den Bürgermeister Herrn Burmeister, (durch personelle Veränderungen möchte ich erstmals bei uns begrüßen) von dem Tourismus-Service, Frau Kononov und Herrn Widder (mit Ihren Ehepartnern).
Begrüßen möchte ich auch meinen Chef, den Leitenden Verwaltungsbeamten des Amtes Bad Doberan-Land, Herrn Theis.
 
Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger, sehr geehrte Gäste. Heute ist ein besonderer Neujahrsempfang.
Zum einen, ist es der letzte gemeinsame Neujahrsempfang mit unserem Bürgermeister Herrn Karl. (Abschiedstour) Wir haben in diesem Jahr Bürgermeisterwahlen und Herr Karl wird nach 16 Jahren zum Jahresende in den wohlverdienten Ruhestand gehen. Auch wenn es in diesem Jahr noch viele Gelegenheiten geben wird, Danke zu sagen, möchte ich mich heute schon einmal für die letzten 3 Jahre gemeinsamer Arbeit als Bürgervorsteher und die vielen Jahre der gemeinsamen Zusammenarbeit im Rathaus bedanken.
 
Zum Zweiten haben wir heute zum Neujahrsempfang etwas Neues eingeführt. Aber dazu kommen wir später. Auch 2016 war wieder ein bewegtes Jahr. Bilder von Terror, Krieg, Flucht und Gewalt haben uns manchmal in Angst und Schrecken versetzt. Dazu kommen Brexit und Wahlergebnisse im In- und Ausland, die man so nicht erwartet hat. Auch wenn der Künstleraustausch, den unsere Stadt seit Jahren mit chinesischen Künstlern durchführt, belächelt wird, zeigt er uns doch, dass Menschen von anderen Kontinenten, mit anderer Kultur und Weltanschauung, friedlich miteinander Leben und Arbeiten können.
 
Unabhängig von der Weltpolitik hatten wir Kommunalpolitiker auch 2016 wieder viele Entscheidungen für unsere Stadt zu treffen. Deshalb möchte ich mich an dieser Stelle bei meinen Stadtvertreterkollegen für die Zusammenarbeit und die viele Freizeit, die sie in stundenlangen Ausschusssitzungen opfern, bedanken. Wenn auch nicht alle Entscheidung nach den Vorstellungen oder Willen des Einen oder Anderen ausgegangen sind, sollte uns immer bewusst sein, dass es nicht um Gewinner oder Verlierer geht, sondern um Entscheidungen zum Wohle unserer Stadt. Das es dabei auch unterschiedliche Meinungen gibt, ist in der demokratischen Entscheidungsfindung gewollt und völlig normal. Letztendlich entscheidet die Mehrheit über Ja oder Nein. Diese Abstimmungsergebnisse sollten dann aber auch akzeptiert werden.
 
Voriges Jahr habe ich es noch zum Unwort des Jahres gemacht. Aber auch 2016 hat uns das Thema Ferienwohnungen nicht losgelassen. Wir haben als erste Kommune im Landkreis B-Planänderungen zum Erhalt von Ferienwohnungen in allgemeinen Wohngebieten vorgenommen. Mehr ist uns im Rahmen der kommunaler Selbstverwaltung leider nicht möglich. Jetzt müssen wir abwarten, wie über die Klage der Gegner beim Verwaltungsgericht entschieden wird. Wir warten aber auch auf die Entscheidung aus Berlin. Im Mai wird der Bundestag die eingebrachte Gesetzesänderung zur Baunutzungsverordnung beschließen. Welche Änderungen im Umgang mit den Ferienwohnungen dann beschlossen werden, ist völlig offen. Es wird jedenfalls eine Entscheidung, von der vieles für die Zukunft aller Tourismusregionen abhängig sein wird. Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie Frau Basler für Frau Strenz mitnehmen, dass hier viele Menschen hoffen, dass die Vermietung von Ferienwohnungen erhalten bleibt und man nicht vergessen sollte, welcher Wirtschaftsfaktor für unsere Region davon abhängt.
 
In den nächsten Monaten wird der Beschluss zum Abriss der Schwimmhalle umgesetzt. Die Schwimmhallenruine wäre schon längst weg, hätte uns Professor Wagner nicht über Jahre eingeredet, dass er für sein Projekt noch Teile der Halle benötigt. Die Hoffnungen, dass uns der Eigentümer der Villa Baltic, Herr Professor Wagner eine Schwimmhalle baut, wurden bekanntlich leider nicht erfüllt. Da man unseren Einwohnern und Gästen den Anblick der Schwimmhallenruine in dieser exklusiven Lage nicht mehr länger zumuten kann, ist der Beschluss zum Abriss daher eine längst überfällige Entscheidung. Da mir mit dieser Entscheidung auch persönliche Vorwürfe gemacht werden, mit denen ich inzwischen ganz gut umgehen kann, möchte ich doch noch etwas dazu sagen.
 
Ich und übrigens viele Andere auch, waren von dem Konzept, das uns Professor Wagner vorgestellt hat, nämlich die Sanierung und das Betreiben der Villa Baltic als Augenklinik mit Gästezimmern in Kombination mit einer neu erbauten öffentlichen Schwimmhalle und Hotelbetrieb, überzeugt. Dieses Vorhaben habe ich und eine Mehrheit von Stadtvertretern, über Jahre unterstützt. Wir haben dabei natürlich auch immer auf eine von Herrn Wagner versprochene zeitnahe Sanierung der Villa Baltic gehofft. Leider muss auch ich heute davon ausgehen, dass Herr Wagner uns über Jahre hingehalten hat und zu bezweifeln ist, ob er überhaupt jemals das Ziel hatte, eine Schwimmhalle zu bauen und die Villa zu sanieren. ]Was mich dabei selbst am meisten ärgert, ist, dass wir mit der Villa Baltic nichts erreicht haben und Herr Wagner uns auch hier weiter hinhält.
 
Es ist uns nicht einmal gelungen, das 2015 beschlossene Instandsetzungsgebot, dass den Eigentümer zu Sanierungsmaßnahmen zwingt, durchzusetzen. Anstatt gemeinsam Maßnahmen zur Erhaltung der Villa zu ergreifen, streiten sich Behörden öffentlich über Zuständigkeiten. Das sind Schlagzeilen, die kein Bürger nachvollziehen kann, die wir keinem Bürger erklären können und die wir absolut nicht gebrauchen können! Deshalb sollte in diesem Jahr eines unserer höchsten Ziele sein, diese einmalige Villa möglichst in städtische Hand zu bekommen und die Sanierung voran zu treiben. Das, was, auf dem Grundstück der Schwimmhalle passieren soll, ist im Augenblick völlig offen. Ob Schwimmhalle, Kongresshalle, Parkanlage oder was auch immer, liegt allein an unserer Entscheidung. Noch gibt der B-Plan eine Schwimmhalle mit Hotelbetrieb her. Da von dieser Entscheidung die gesamte Gestaltung des Zentrums von Kühlungsborn-West abhängig sein wird und wir die Möglichkeit haben, hier für die Zukunft vielleicht etwas Einmaliges zu schaffen, bin ich persönlich der Meinung, dass wir an dieser Entscheidung unsere Bürger beteiligen sollten.
 
Sehr geehrte Gäste, 2016 stand uns ein Gesamthaushalt von 17 Millionen EUR zur Verfügung. Aus diesen Geldern wurden auch wieder Investitionen getätigt, die zur Erhaltung und Verbesserung unserer Infrastruktur beigetragen haben.
So wurde:
- der Lindenpark mit Gesamtkosten in Höhe von 1,2 Millionen EUR mit seiner einmaligen Brunnenanlage fertiggestellt
- die Arbeiten in der Doberaner Straße mit dem Kreuzungsausbau Breitscheidstraße wurden mit Kosten in Höhe von 540.000 EUR abgeschlossen
- an der Umgehungsstraße wurde ein Auffangparkplatz in Höhe von 95.000 EUR errichtet
- mit dem Anbau des Schulzentrums konnte nach Bewilligung der Fördermittel begonnen werden und die Arbeiten werden voraussichtlich im Mai abgeschlossen sein - für den Anbau werden 597.000 EUR investiert
- durch den Ausbau der Umfahrung im Wohngebiet „Grüner Weg“ in Höhe von 170.000 EUR wird sich die Wohnqualität für die Bewohner auch in diesem Bereich erhöhen.
 
Aber auch für 2017 sind wieder Gelder in Höhe von 6,1 Millionen EUR für umfangreiche Investitionen geplant.
So wird es im Zusammenhang mit der Umsetzung des Hochwasserkonzeptes Straßenbaumaßnahmen in der Poststraße geben. Mit dem Bau der schon lange geplanten Mehrzweckhalle (Eishalle) am Sportplatz-West soll begonnen werden.Iim Hafen ist der Bau eines an der mecklenburgischen Ostseeküste einmaligen Jüngstensegelzentrums und der Bau einer zusätzlichen Slip- Anlage geplant (dazu sind allerdings noch eine Reihe von Planungsfragen zu klären). Gelder sind aber auch für den Kauf und die Sanierung der ehemaligen Polizeistation in der Karl-Risch-Straße, einem eventuellen Kauf der Villa Baltic sowie dem Abriss der Schwimmhalle eingeplant.
 
Diese Investitionen sind nur durch eine weitsichtige und verantwortungsvolle Haushaltsführung und durch Einnahmen möglich. So wurden im Jahr 2016 neben den Schlüsselzuweisungen u.a. Einnahmen,
  • aus der Kurabgabe in Höhe von 3,1 Millionen EUR,
  • aus der Fremdenverkehrsabgabe in Höhe von 641.000,00 EUR,
  • und aus der Gewerbesteuer in Höhe 3,5 Millionen EUR, erzielt.
Ich glaube das ist einmal ein Applaus, für alle steuerzahlenden Gewerbetreibenden unserer Stadt wert. Auch 2017 werden wir wieder über einen ausgeglichenen Haushalt verfügen. Deshalb möchte ich mich im Namen aller Stadtvertreter bei Ihnen Herr Bürgermeister, Ihren Amtsleitern und Mitarbeitern für die qualifizierte Arbeit der Verwaltung und die gute Zusammenarbeit bedanken.
 
Ich hatte im vorigen Jahr die Gelegenheit, an der Festveranstaltung zur Übergabe der Abiturabschlüsse teilzunehmen. Sehr geehrte Frau Schmidt, ich muss Ihnen gestehen, dass ich von der festlichen und emotionalen Veranstaltung sehr beeindruckt war. Beeindruckt war ich auch über die schulischen, sportlichen, künstlerischen Leistungen der Schüler und darüber, was von den Schülern auch im Ehrenamt geleistet wird. Ich hatte den Eindruck, dass unser Schulzentrum eine Talenteschmiede ist und alle Eltern, Schüler und wir dankbar sein können, dass wir dieses Schulzentrum in unserer Stadt haben. Frau Schmidt geben Sie bitte diesen Dank an Ihr Lehrerkollegium weiter. Da die Voraussetzungen aber bereits in unseren drei Kindertagesstätten und unserer Grundschule gelegt werden, geht mein Dank natürlich auch an die Mitarbeiter unserer Kindereinrichtungen und an die Lehrer und Direktorin der Grundschule Frau Rohde.
 
Auch in diesem Jahr möchte ich es nicht versäumen, mich bei allen Ehrenamtlern, Vereinsvorsitzenden, Vorständen, Trainern und Helfern für Ihren Einsatz zum Wohle unserer Gesellschaft zu bedanken. Da Vereinsarbeit auch ein Stück Lebensqualität für eine Stadt bedeutet und vielen Kindern und Jugendlichen sowie unseren Senioren eine sinnvolle Freizeitgestaltung ermöglicht, kann ich Ihnen versprechen, dass wir Stadtvertreter auch 2017 die Vereinsarbeit nach allen Möglichkeiten unterstützen.
 
59 Einsätze, 23 Dienstabende, die zur Erhöhung der Einsatzbereitschaft notwendig sind, sowie unzählige Stunden für Aus- und Fortbildung zeigen uns, was unsere Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr auch 2016 wieder geleistet haben. 365 Tage im Jahr, seid ihr rund um die Uhr, an Sonn- und Feiertagen unter Einsatz Eures eigenen Lebens und Gesundheit für uns und unsere Stadt in Bereitschaft. Im Namen unserer Stadt möchte ich Euch meine Hochachtung, Anerkennung und Dankbarkeit für Eure Leistungen aussprechen. Lieber Andreas, gib diesen Dank bitte an deine Kameradeninnen und Kameraden weiter. Dieser Dank gilt natürlich auch den Familien für Ihr Verständnis und die Sorge, dass Ihre Angehörigen wohlbehalten von den Einsätzen zurückkehren. Ich kann Dir versprechen, dass wir die erforderlichen finanziellen Mittel für Ausrüstung zu Eurer eigenen Sicherheit und notwendige Technik auch weiterhin zur Verfügung stellen. Ein langer Wunsch, der Eure Einsätze im Strandbereich und auf Flachgewässern erleichtert soll, konnte im vorigen Jahr erfüllt werden. Im September wurde Euch ein Amphibienfahrzeug (übrigens eine Spezialanfertigung aus Kanada) übergeben.
 
Aber auch zur See haben wir Retter, die keine Gefahren scheuen um Menschen, die in Seenot geraten sind, zu retten.
Für den unermüdlichen Einsatz, den die Besatzung der DGzRS zur Sicherheit der Bootsführer und Menschen auf See leistet, möchte ich mich bei dem Vormann der DGzRS Rainer Kulack und seiner Crew recht herzlich Danken.
 
30 Millionen Gästeübernachtungen wurden im Jahr 2016 in Mecklenburg-Vorpommern vom Statistischen Amt erfasst. Von diesen 30 Millionen haben allein 2,5 Millionen registrierte Gäste in unserer Stadt übernachtet. Wenn sich unsere Partnergemeinde Grömitz über 1,6 Millionen Übernachtungen freut, haben wir mit 2,5 Millionen Übernachtungen die Rekordzahl aus 2014 (2,45 Millionen) erneut überschritten. Dazu kommen 10.000 Tagesankünfte von Bootsführern in unserem Hafen. Diese Zahlen sprechen dafür, dass wir auch 2016 wieder der beliebteste Urlaubsort an der mecklenburgischen Ostseeküste waren. Mein Dank geht daher an alle am Tourismus beteiligten Betriebe und ganz besonders an den Geschäftsführer der Tourismus-Service-Kühlungsborn-GmbH Herrn Langer und seinem gesamten Team.
 
Dennoch stehen wir vor vielfältigen Aufgaben und Herausforderungen, vor allem im Wettbewerb mit anderen Ostseebädern und Tourismusregionen. Wir müssen weiterhin gemeinsam und vertrauensvoll zusammenarbeiten und Ideen entwickeln, um die Ansprüche unserer Gäste zu erfüllen. Ein im vorigen Jahr in Auftrag gegebenes Tourismusgutachten, dass uns in den nächsten Wochen von der beauftragten GLC-Marketingfirma vorgestellt wird, wird uns dabei hilfreich unterstützen.
 
661 Zuzüge zeigen, dass unsere Stadt als Wohnstandort nach wie vor sehr beliebt und attraktiv ist. Mit 8.026 gemeldeten Einwohner mit Hauptwohnsitz und 905 Einwohnern mit Nebenwohnsitz haben wir fast die 9.000 Marke erreicht, die wir in den 90 Jahren hatten. Wir müssen uns aber auch eingestehen, dass viel Luft nach oben nicht mehr ist und wir an unsere Grenzen stoßen.
 
Werte Gäste! Ich kann Ihnen versprechen, dass wir Stadtvertreter uns auch 2017 bemühen werden, demokratisch die richtigen Entscheidungen für unsere Stadt zu treffen. Dabei steht wie bereits erwähnt die Situation der Villa Baltic und der B-Plan Baltic-Park an höchster Stelle. Entscheiden müssen wir uns endlich aber auch zum Standort und zur Gestaltung einer Seebrücke in West. Auch das von der Firma Merkel erarbeite Verkehrskonzept werden wir auswerten und über erforderliche Maßnahmen sprechen.
 
Am 17. oder 24. September werden die Wahl zum Bürgermeister unserer Stadt und die Bundestagswahl stattfinden. Um nicht gefrusteten oder unverbesserlichen das Feld zu überlassen, bitte ich Sie, dass Sie Ihr Wahlrecht in Anspruch nehmen und Ihre Stimme abgeben.
 
Bevor ich zum Ende meiner Ausführungen komme, möchte ich mich bei den Organisatoren und Helfern dieses Neujahrsempfanges und der musikalischen Begleitung durch die Gruppe „Saitenwind“ von der Kreismusikschule unter Leitung von Frau Schuldt, bedanken.
 
Liebe Gäste! Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien für das Jahr 2017 Gesundheit, Erfolg, Zufriedenheit und das Alles, was Sie sich für das Jahr vorgenommen haben und wünschen, in Erfüllung geht. In der Hoffnung auf ein friedliches Jahr möchte ich mich für Ihre Aufmerksamkeit bedanken. Vielen Dank!
 
Uwe Ziesig
Bürgervorsteher
Neujahrsansprache des Bürgermeisters - Herrn Rainer Karl
"Meine sehr verehrten Damen und Herren, verehrte Gäste, liebe Kolleginnen und Kollegen, auch ich schließe mich den guten Wünschen und Grüßen des Bürgervorstehers an und freue mich, dass Sie auch in diesem Jahr wieder so zahlreich unserer Einladung gefolgt sind, um gemeinsam mit uns ein weinig Rückschau und Aussicht zu halten, aber insbesondere um miteinander bei einem Gläschen Sekt ins Gespräch zu kommen.
 
Dass es über vieles zu reden lohnt oder gar Verpflichtung ist, sich dazu auszutauschen, hat der Bürgervorsteher bereits ausgeführt und ich werde ein paar Themen um die einen oder anderen Aspekte ergänzen. Zunächst aber gestatten Sie mir auch noch einige Persönlichkeiten ausdrücklich zu begrüßen. Ich freue mich sehr, dass immer wieder unsere Nachbarn an unserer Seite stehen, wenn es gilt gemeinsame Probleme zu lösen, die aber auch da sind und mit uns feiern, wenn es etwas zu feiern gibt. Wir dokumentieren so auch nach außen, was längst unsere feste Überzeugung ist:
Wir sind hier in dieser Region und somit auch in Kühlungsborn nur etwas, wenn wir uns als zusammengehörend, als Partner, als Gesamtdestination verstehen.
 
Also herzlich willkommen, meine lieben Kolleginnen und Kollegen, Herr Detloff, Frau Fink … Ich begrüße auch ausdrücklich Frau Bierholz, die Geschäftsführerin des VMO, die sozusagen das Sinnbild für die Zusammenarbeit in unserer Region ist, denn im Verband Mecklenburger Ostseebäder, deren Geschäftsführerin sie ist und dem ich in den letzten 6 Jahren als Vorsitzender dienen durfte, arbeiten wir alle gemeinsam an dem einen großen Ziel der Entwicklung
unseres Hauptwirtschaftszweiges Tourismus zu unser aller Nutzen.
 
Ja, meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Freunde, wenn man zu einem Neujahrsempfang etwas sagen möchte, schaut man, wie schon gesagt, zunächst einmal zurück. Was ist gewesen, um dann zu sehen, was noch kommen muss. Da es für mich heute leider der letzte Empfang sein wird, den ich von hier vorne mit gestalten darf – (apropos „leider“, die einen sagen so und die anderen sagen so) – habe ich mal ein bisschen weiter zurückgeblickt und in eines der ersten Grußworte, das ich halten durfte, nämlich in das von 2003, geschaut. Es ist erstaunlich, wie weit viele große Vorhaben von damals schon wieder weg bzw. wie selbstverständlich sie uns längst geworden sind. So haben wir uns damals in 2002 über den Baufortschritt des Hafens und über die Fertigstellung der Promenade und des Baltic-Platzes gefreut. Und für das neue Jahr 2003 haben wir die Komplett-Sanierung des Konzertgartens Ost und den Neubau der Kindertagesstätte Bummi hinter dem Rathaus erwartet.
 
Schon damals, nicht anders als heute, war aber auch klar, dass alles, was man sich leisten will, finanzierbar sein muss.
Und so war uns von der Kommunalaufsichtsbehörde, dem Landrat seinerzeit aufgegeben worden, wenn ihr euch so große Dinge leisten wollt, wie den Bau eines Hafens, müsst ihr vorher euren Haushalt aufräumen bzw. ihn konsolidieren. Ein sogenanntes Konsolidierungsprogramm sollte erarbeitet werden, in dem explizit nachgewiesen werden musste, wie Einnahmen erhöht und Ausgaben gesenkt werden können und welche nicht rechnenden defizitären Einrichtungen wir streichen wollen. Einer der größten Posten in der Negativ-Waagschale, der zu streichenden Ausgaben war die damals die hochdefizitäre und schwer sanierungsbedürftige Meerwasserschwimmhalle.
 
Viele verantwortungsbewusste Stadtvertreter und auch Bürger werden sich noch daran erinnern, einige werden es vielleicht auch vergessen haben und manche weigern sich, wider besseren Wissens zu akzeptieren, dass wir damals vor der schwierigen Entscheidung standen - Hafen bauen oder marode, defizitäre Schwimmhalle weiter betreiben. Beides zusammen wäre damals nicht gegangen bzw. wäre uns nicht erlaubt worden. Dass die Entscheidung für den Hafen damals richtig war, wird wohl aus heutiger Sicht niemand mehr in irgendeinen Zweifel ziehen. Gleichwohl hatten wir damals noch das geradezu naive Vertrauen darin, dass irgendein guter Privatinvestor es nun richten könnte, und für uns übernehmen würde, was die Stadt an Defiziten nicht tragen kann.
 
Und so wurde bereits 2003 die erste Ausschreibung für den Wiederaufbau dieser MSH (Meerwasserschwimmhalle) initiiert. Dabei gehört es zu den Schlüsselerlebnissen meines Daseins als Bürgermeister als ein sogenannter Investor, nachdem wir viele Stunden über den Wiederaufbau und der Betreibung der MSH diskutiert hatten, sagte, „jetzt müssen wir nur noch eine Bürgschaftsvereinbarung erarbeiten, nämlich eine Ausfallbürgschaft, wonach die Stadt alle Kosten übernimmt, die bei Invest und Betreibung nicht rechenbar sind… Wenn wir das gewollt und gekonnt hätten, dann hätte es keines Konsolidierungsprogrammes bedurft und wir hätten das Bad auch selbst weiterbetreiben können.
 
Heute, nach 15-jährigen immer wieder neuen und zerplatzten Hoffnungen und schmerzlichen Enttäuschungen, werden wir uns nun von der schon lange nicht mehr zu gebrauchenden Ruine trennen, um nach dem Abriss in Ruhe zu sehen, was aus diesem wunderbaren, an der deutschen Ostseeküste wohl einmaligen Standort im Zusammenhang mit der Villa Baltic entwickelt werden kann. Der Bürgervorsteher hat sich auch schon entsprechend dazu geäußert.
 
Wenn man zurückblickt, meine sehr verehrten Damen und Herren, können wir in den letzten Jahren für Kühlungsborn ein stätiges Wachstum in allen Kennziffern feststellen. Wir haben uns von Jahr zu Jahr über die jeweils gestiegenen touristischen Zahlen gefreut und uns lange in einer gewissen Sicherheit gewägt, dass Wachstum immer gut ist und wir wohl doch alles richtig machen. In letzter Zeit spüren wir allerdings sehr deutlich und wir bekommen es auch von unseren Gästen gesagt, dass der Zuwachs an Quantität nicht mehr das Maß für unsere Arbeit sein darf. Alle Umfragen, alle Tourismusexperten und wie gesagt, wir selbst erkennen ganz klar, dass eine Prioritätenverschiebung zugunsten der Qualität in allen Bereichen der touristischen Angebote notwendig geworden ist.
 
Nun ist es ja zum Glück nicht so, dass wir in dieser Aufgabenstellung bei null beginnen. Seit Jahren gibt es den sehr guten Trendwandel, bei der TSK ein hochwertiges Unterhaltungs- und Serviceangebot zu organisieren und immer mehr nur die Leistungsanbieter zu unterstützen, die eben die Qualitätssteigerung in ihr Programm aufgenommen haben. Als ein herausgegriffenes Beispiel hierfür darf ich einfach nur mal die sogenannten „Kühlungsborner Gourmettage“ erwähnen. Der Gourmetverein unter Leitung unseres hochgeschätzten Hoteliers Wolfgang Dierck hat es über mehrere Hochs und Tiefs innerhalb der letzten 15 Jahre geschafft, in den späten Herbstmonaten ein Event anzubieten, das nach meinem Kenntnisstand so einmalig an der deutschen Ostseeküste ist. Die Gourmettage 2016 haben bis Ende November ca. 1.000 Gäste nach Kühlungsborn geholt. Gäste, die nicht auf spezielle Sparangebote aus sind.
 
Unschätzbar wertvoll ist in diesem Zusammenhang auch die herausragende Arbeit des Kunstvereins Kühlungsborn, der es auch gerade in der Nachsaison immer wieder schafft, durch hochrangige Kulturangebote Gäste zu uns einzuladen, die sonst wohl zu dieser Jahreszeit nicht an die Ostsee reisen würden.
 
Meine sehr verehrte Damen und Herren, liebe Freunde, wir haben also das Gebot der Stunde erkannt und uns auf einen guten Weg gemacht. Aber, und das ist ja im Leben immer so, es gibt immer ein Aber. Leider haben diesen Weg noch nicht alle erkannt oder sind noch nicht Willens ihn zu gehen, weil es zur Zeit ja auch noch anders funktioniert. Gäste sind ja immer genug da. So wollte ich es zunächst gar nicht glauben – und man muss ja bei den heutigen Presseverlautbarungen immer besonders vorsichtig sein – (ausnehmen möchte ich natürlich die Ostseezeitung), dass kürzlich in der Zeitung zu lesen war, in Mecklenburg-Vorpommern zahlt nur jeder 5. Unternehmer tarifgerechte bzw. einigermaßen faire Löhne.
 
Bricht man diese Aussage auf Kühlungsborn herunter, würde es also bedeuten, nur jeder 5. Hotelier, Gastronom oder sonstige touristische Leistungsanbieter zahlt anständige Löhne. Und das mag man nun tatsächlich nicht glauben, denn würde es stimmen, dann wäre nur jeder 5. Unternehmer nicht dumm und nicht unfähig, die Zukunft für unser gehobenes Seebad mit zu gestalten bzw. zu sichern. Denn wie kann ich von einem schlecht bezahlten Mitarbeiter die Weitergabe von Freundlichkeit, Niveau und Qualität an den Gast erwarten? Aus vielen Gesprächen mit Menschen unserer Stadt und aus persönlichem Erleben weiß ich, dass es dabei leider nicht immer nur um die schlechte Bezahlung geht, sondern dass manchmal noch ein ordentliches Maß an sozialer Inkompetenz hinzukommt. Da gibt es Menschen, die drei bis vier Monate, manchmal länger nicht ein einziges Wochenende zusammenhängend frei bekommen.
 
Da gibt es Menschen, die an einem Sonntag nicht frei bekommen, obwohl das Kind getauft wird oder der Vater seinen 80. Geburtstag feiert. Und es gibt tatsächlich Unternehmer, die für ihre Mitarbeiter, nicht etwa für sich, nachfragen, warum nicht die Kindergärten bis 22.00 Uhr und ab 5.00 Uhr geöffnet sein können… Wer in diesen alten, geradezu frühkapitalistischen Denkmustern lebt bzw. handelt, kann nichts zu einer modernen, hochqualitativen Tourismusentwicklung beitragen. Natürlich, meine sehr verehrten Damen und Herrn, sind dies nur Negativbeispiele. Die überwiegende Zahl der hier ansässigen Unternehmen hat wie ich glaube, die Erfordernisse der Zeit erkannt und geht auch entsprechend mit seinen Mitarbeitern um. Hervorragende Beispiele sind hier das Upstalsboom und das Ostseehotel, aber wie gesagt auch viele andere.
 
Ein Beispiel ganz anderer Art, das sicherlich nicht von dieser Bedeutung ist, aber das auch Bände über die gelegentliche Einstellung zum Qualitätstourismus spricht, ist mein Lieblingsthema: Weihnachtsbeleuchtung. Besser gesagt Weihnachtsnichtbeleuchtung. Jedes Jahr kann man sich aufs neue darüber ärgern, wenn die gesamte Stadt und auch fast alle Private, unseren Ort in ein Märchen aus Schmuck und Beleuchtung verwandeln, es unter anderem in der Ostseeallee drei große Gebäude mit dutzenden Ferienwohnungen gibt, deren Eigentümer die Vorzüge unseres Seebades für sich nutzen, die aus Geiz oder Rücksichtslosigkeit aber nicht bereit sind, sich in irgendeiner Weise an der Gestaltung der Ostseeallee zur Weihnachtszeit zu beteiligen. Eigennützige Abzocker, die nichts aber gar nichts dem Gemeinwohl beizutragen haben.
 
Meine sehr verehrten Damen und Herren, es soll hier nun aber keinesfalls der Eindruck entstehen, dass wir in Kühlungsborn unzufrieden mit unserer Unternehmerschaft bzw. mit den Gewerbetreibenden wären. Nein! Gerade hier funktioniert es im Allgemeinen sehr gut. Der Kreislauf: der Unternehmer schafft etwas, hält Arbeitsplätze vor, zahlt Steuern und Abgaben und fördert die Gesellschaft auf die eine oder andere Weise mittels Spenden oder sonstigen Unterstützungen läuft rund. Unsere Gewerbegebiete, nämlich die touristischen Zonen, sind ausgelastet und die Einnahmen fließen, so dass die Stadt wiederum eine gute und saubere Infrastruktur für das stetige Fortkommen der Gewerbe vorhalten kann. Zum Glück bleiben es auch immer nur Ausnahmen, wenn Einzelne entscheiden z.B. ihre Produktion von Gebäck nach Außerhalb zu verlegen, weil hier in der Stadt Fremdenverkehrsabgabe zu zahlen ist, die ihre Produkte aber selbstverständlich hier verkaufen, wo die Stadt die Gäste durch genau diese Abgabe hingeholt hat. Ich darf mich an dieser Stelle dem Dank des Bürgervorstehers an alle Gewerbetreibenden und Unternehmen unserer Stadt anschließen, die an unserem Gemeinwohlmodell teilhaben und die in so vielfältiger Weise unsere Vereine und somit das gesellschaftliche Leben und das bürgerliche Miteinander mit gestalten und unterstützen.
 
Und ich möchte alle kommunalpolitisch Verantwortlichen bzw. kommunalpolitisch Tätigen ermahnen, keine Einbahnstraße daraus werden zu lassen. So darf erwartet werden, dass dem der gibt, Achtung und Anerkennung entgegengebracht wird. Wenn trotzdem ein Kühlungsborner Unternehmer, der seinen tourismusverträglichen Betrieb und Gewerbesteuer in Größenordnungen hierher verlegen möchte, gefragt wird, ob er dies nicht lieber woanders tun wolle, so müssen die Fragenden dies mit ihrem Verstand und ihrem Gewissen ausmachen.
 
Meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Freunde, wenn wir darin übereinstimmen, dass Wohl und Wehe einer Stadt immer vom Zustand und vom Funktionieren ihrer Wirtschaft und ihrer Unternehmen abhängig ist, dann wissen wir auch, dass wir hier und in unserer Region vom Florieren des Tourismus abhängig sind. Deshalb haben wir uns schon vor Zeiten einen roten Leitfaden, eine Richtlinie, ein sogenanntes Tourismuskonzept gegeben. Dieses Konzept ist, wie wir schon angesprochen haben, längst nicht mehr up to date und bedarf einer grundsätzlichen Überarbeitung. Dass es hierbei in erster Linie um die Qualitätssteigerung geht, hatten wir bereits erwähnt. Es geht aber auch um infrastrukturelle Angebote, deren Nachfrage bei den Gästen heute ganz sicher anders aussieht als noch vor 20 Jahren.
 
Von zentraler Bedeutung bei diesen Überlegungen ist der Strand. Wir haben uns noch nie so richtig Gedanken um seine Nutzung machen müssen. Hier ein paar Strandkörbe, dort ein bisschen Volleyball und da ein bisschen Segeln, einmal FKK und einmal Hunde, das hat bisher gereicht. So wie sich aber die Interessen der Menschen über Generationen geändert haben, wie sie ihren Urlaub verbringen möchten, so haben sich natürlich auch im Laufe der Jahrzehnte die Ansprüche an einen modernen Strand geändert. Es wird nicht mehr genügen Strandkörbe zum Sitzen, Sand zum Liegen und Wasser zum Baden vorzuhalten. Und deswegen wird es das Spannendste am neuen Tourismuskonzept, wie die dazugehörende Strandkonzeption aussieht. Erschwerend bei dieser Interessenabwägung ist natürlich die absolute Begrenztheit unseres Strandes.
 
Wir sind leider nicht in der glücklichen Lage, wie unsere Freunde in Grömitz, die sich über Sandmengen und Strandbreite gar keine Gedanken machen müssen, sondern wir haben für die Anzahl von Gästen aus unserer Stadt und aus dem Umfeld eigentlich viel zu wenig Strand. Nach der dramatischen Wettersituation der letzten Tage hat sich die Gesamtlage noch um ein Vielfaches verschlechtert. Natürlich wissen wir alle, so wie es jetzt ist, wird es nicht bleiben, es wird im Laufe des Winters und des Frühjahrs noch Sand zurückkommen. Aber wir wissen auch, so schön wie es war mit unserer vorherigen Aufspülung wird es nicht mehr werden. Ob das Land zu erneuten Aufspülungen bereit ist, bleibt abzuwarten, zumal sich die gesamte Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns in diesem beklagenswerten Zustand befindet.
 
Meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Freunde, wie bereits mehrfach angedeutet, wird uns auch im vor uns liegenden Jahr die Entwicklung unserer wunderbaren Stadt nicht enttäuschen. Wie es im Leben aber immer ist, steht auch hier der Grundsatz, ohne Fleiß kein Preis. Und so werden wir vor dem Genuss des Ergebnisses auch in diesem Jahr wieder mit Einschränkungen durch Baumaßnahmen leben müssen. Ich denke da zum Einen an die Fertigstellung der Poststraße, die wenn sie dann 2018 fertiggestellt sein wird, die wirklich letzte Straße in Kühlungsborn ist, die grundhaft neu gestaltet wurde. Wir sind dann sozusagen mit dem Straßenbau fertig und können beginnen, die zu Beginn fertiggestellten Straßen bereits wieder zu sanieren. Dies ist ein Stand, auf den wir sehr stolz sein können und um den uns viele Gemeinden und Städte in Ostdeutschland und ich glaube mittlerweile auch in Westdeutschland beneiden.
 
Wenn alles so bleibt wie versprochen, wird es in diesem Jahr auch zum ganz großen Wurf für die Ausbreitung des schnellen Internets innerhalb unserer Stadt kommen. Nachdem über viele Jahre so gar nichts passieren wollte und wir noch nicht mal in die förderwürdigen Gebiete des Landkreises einbezogen waren, wollen jetzt plötzlich und unerwartet zwei Anbieter ganz gewaltig investieren. Zum einen wird die Firma „Deutsche Glasfaser“, wenn sie einen Anschlussergrad von 40 % in Kühlungsborn erreicht, den gesamten Ort mit Glasfaser ausstatten und dieses Glasfaserkabel ihren Kunde bis ins Haus legen. Für den Anschließer bedeutet das Internetdurchfluss 1:1 in weltbester Qualität. Parallel dazu, möglicherweise aufgeschreckt von der Deutschen Glasfaser wird auch die Deutsche Telekom ein neues Glasfasernetz innerhalb ihrer Knotenpunkte verlegen. Die individuellen Hausanschlüsse bleiben hierbei allerdings in Kupfer. Großes Manko innerhalb der Telekom bleibt die unbeantwortete Frage danach, warum die Ostseeallee, also unser touristisches Gebiet Nr.1, vom Glasfaser ausgeschlossen bleiben soll. Wie auch immer, wir dürfen uns als Kunden darauf freuen, dass wir bald auswählen können, von wem wir uns das schnelle Internet ins Haus bringen lassen. Dabei müssen und wollen wir halt die Kehrseite, der Behinderung durch Baumaßnahmen, gerne akzeptieren.
 
Meine sehr verehren Damen und Herren, liebe Freunde, das Arbeiten und Wohnen und das Leben in Kühlungsborn war schon immer interessant, attraktiv und von einer stets positiven Entwicklung geprägt. So war es hier schon vor der Wende, so war es insbesondere in den Jahrzehnten nach der politischen Wende und der glücklichen Wiedervereinigung Deutschlands und so wird es, so wie wir es zumindest für das vor uns liegende Jahr feststellen können, hier wohl auch zukünftig bleiben. Wir haben eine in wunderbarem Umfeld gelegene und von unseren Vorvätern gut strukturierte Stadt, die wir immer weiterentwickeln und verfeinern konnten. Wir sind in der glücklichen Lage, seit vielen Jahren ohne Katastrophen oder größere Unglücke, von dem einen oder anderen Hochwasser mal abgesehen, und vor allen Dingen in Frieden arbeiten, leben und uns entwickeln zu können.
 
Unser Verband VMO ist touristisch die Nummer 1 in M-V und Kühlungsborn ist im Verband die Nummer. Lassen Sie uns stolz aber auch dankbar für dies alles sein und lassen Sie uns gemeinsam weiter dafür sorgen, unsere schöne Stadt, unsere Heimat  auch zukünftig so lebenswert für uns und unsere Gäste zu erhalten. Jean Paul Sartre sagt: „Vielleicht gibt es schönere Zeiten; aber diese ist die unsere !“ Lassen Sie uns also unsere Zeit nutzen.
 
Ich wünsche uns dazu Gesundheit, Glück und Frieden. Gott schütze unsere schöne Stadt !

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